Das beste Mikrofon zum Diktieren ist eines, das nah am Mund sitzt und über ein Kabel angeschlossen ist. Mehr braucht es nicht. Ein teures Gerät bringt wenig, wenn es einen Meter entfernt steht oder über Bluetooth läuft.
Die Mikrofontypen im Vergleich
| Mikrofon | Am besten für | Stärken | Achtung |
|---|---|---|---|
| Kabelgebundenes USB-Headset | Fast alle, besonders bei Umgebungslärm | Konstanter Abstand zum Mund, filtert Raumgeräusche gut, bester Allrounder | Bügelmikrofon seitlich vom Mund halten, nicht direkt davor |
| USB-Tischmikrofon | Ruhiges Einzelbüro | Sehr klar, nichts auf dem Kopf, angenehm bei langen Sitzungen | Du musst davor bleiben; nimmt Stöße am Tisch und Raumhall mit |
| Diktiermikrofon (z. B. Philips SpeechMike, Olympus RecMic) | Kanzlei, Arztpraxis, gewohnter Diktier-Workflow | Nah am Mund, vertraute Handhabung | Funktioniert als USB-Mikrofon; die Aufnahmetasten musst du über die Herstellersoftware auf dein Sprecho-Kürzel legen |
| Eingebautes Laptop-Mikrofon | Ruhige Räume, unterwegs | Kein Zubehör, immer da | Nimmt Tastatur und Hall mit, schwach auf Abstand |
| Kabel-Headset über Klinke oder USB-C-Adapter | Unterwegs, Handy-Headset weiterverwenden | Günstig, klein, keine Bluetooth-Nachteile | Billige Adapter oder Kabelmikrofone können dumpf klingen |
| Bluetooth-Headset oder AirPods | Gelegentliches Diktieren, wenn sonst nichts da ist | Kabellos | Telefonqualität, Startverzögerung, Musik klingt währenddessen wie ein Telefonat |
Was passt zu deiner Umgebung?
Einzelbüro, ruhig. Ein USB-Tischmikrofon oder das eingebaute Mikrofon reicht. Halte etwa 15 bis 30 cm Abstand und stelle das Mikrofon so, dass es nicht direkt neben der Tastatur steht.
Großraumbüro. Ein kabelgebundenes USB-Headset. Die Stimmen der Kollegen sind die schwierigste Störung überhaupt, und nur ein Mikrofon nah am Mund hält sie zuverlässig klein.
Homeoffice mit Kindern, Hund oder Straßenlärm. Ebenfalls ein USB-Headset. Ein Tischmikrofon nimmt den ganzen Raum mit, ein Headset vor allem dich.
Kanzlei oder Arztpraxis mit Diktiermikrofon. Dein vorhandenes SpeechMike oder RecMic kannst du weiterverwenden. Sprecho erkennt es als normales USB-Mikrofon. Die Aufnahmetasten unterstützt Sprecho noch nicht direkt: Lege in der Steuerungssoftware des Herstellers dein Sprecho-Tastenkürzel auf die Taste, mit der du sonst die Aufnahme startest. Welche Kürzel es gibt, steht in der Tastenkürzel-Übersicht.
Unterwegs. Das eingebaute Mikrofon in ruhiger Umgebung, sonst ein kleines Kabel-Headset mit Klinke oder USB-C. Bluetooth geht im Notfall, dann aber ausdrücklich auswählen und nach dem Tastendruck kurz warten.
Warum kabelgebunden
Ein kabelgebundenes Mikrofon liefert vom ersten Moment an vollen Ton. Ein Bluetooth-Headset muss für die Aufnahme erst in den Telefoniemodus wechseln: Das dauert bis zu ein bis zwei Sekunden, der Ton hat nur Telefonqualität, und Namen und Fachbegriffe werden zuerst falsch erkannt. Auch andere Diktier-Apps empfehlen deshalb das eingebaute oder ein kabelgebundenes Mikrofon.
Sprecho berücksichtigt das bereits. Auf Automatisch folgt es deinem Standardmikrofon, solange es kein Bluetooth-Gerät ist; USB-Headsets, USB-Mikrofone, Diktiermikrofone und Mikrofone in Dock oder Monitor werden also direkt verwendet. Alles zu Bluetooth steht unter Bluetooth-Mikrofone beim Diktieren.
Wann Bluetooth trotzdem in Ordnung ist
- Du diktierst nur gelegentlich und hast gerade kein anderes Mikrofon dabei.
- Du sitzt in einem lauten Großraum, und ein Mikrofon nah am Mund ist dir wichtiger als die Tonqualität.
Wähle das Headset dann unter Einstellungen → Allgemein → Eingabegerät oder über das Sprecho-Symbol in der Menüleiste bzw. im Infobereich aus, und warte nach dem Drücken der Diktiertaste etwa eine halbe Sekunde, bevor du sprichst.