Sprecho erkennt die Sprache jedes Diktats von selbst. Du schaltest keinen Modus um, bevor du Englisch statt Deutsch sprichst — du sprichst einfach, und der Text kommt in der Sprache zurück, die du benutzt hast, interpunktiert nach den Regeln dieser Sprache.
Dieser Artikel zeigt, wo die Spracheinstellungen liegen, wie der Wechsel in der Praxis abläuft und was du pro Sprache erwarten kannst.
Wo die Spracheinstellungen liegen
Öffne Einstellungen → Diktiersprachen. Der Bildschirm hat zwei Teile:
- Sprache automatisch erkennen, standardmäßig aktiv.
- Ausgewählte Sprachen — die Liste der Sprachen, die du sprichst, darunter eine durchsuchbare Auswahl. Ein Dutzend gängige Sprachen stehen oben unter Beliebt, der Rest unter Alle Sprachen.
Die Suche vergleicht mit dem Namen, den du siehst: Auf einer deutschen Oberfläche findest du Deutsch, indem du Deutsch tippst, nicht nur German.
Die tatsächlich gesprochenen Sprachen zu hinterlegen hält die App über dich auf dem Laufenden. Es ist kein Schalter, den du vor jedem Diktat umlegen musst.
Mitten in der Arbeit wechseln
Dafür ist nichts zu tun. Diktiere einen deutschen Absatz und direkt danach einen englischen, in dasselbe Dokument. Jedes Diktat wird getrennt behandelt und kommt passend zur gesprochenen Sprache formatiert zurück.
Damit ist die sinnvolle Wechseleinheit ein Diktat. Einen Satz halb auf Deutsch zu beginnen und auf Englisch zu beenden ist der Fall mit dem schwächsten Ergebnis, denn für den ganzen Ausschnitt gibt es nur eine Antwort.
Wenn du regelmäßig in zwei Sprachen schreibst, diktiere in ganzen Sätzen und lass die Taste zwischen den Sprachen los. Ein sauberer Schnitt zwischen zwei Sprachen ist mehr wert als jede Einstellung.
Was du pro Sprache erwarten kannst
Die Erkennungsqualität ist nicht überall gleich, und es hilft zu wissen, wo du stehst:
| Gruppe | Was zu erwarten ist |
|---|---|
| Englisch, Deutsch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Portugiesisch, Niederländisch | Beste Ergebnisse, auch bei Fachvokabular |
| Polnisch, Russisch, Japanisch, Chinesisch, Koreanisch, Tschechisch, Schwedisch, Dänisch, Norwegisch, Türkisch und Ähnliche | Gut nutzbar; gelegentliche Fehler bei Namen und Abkürzungen |
| Weniger verbreitete Sprachen | Funktioniert, aber mit mehr Korrekturen, besonders bei Eigennamen |
Zwei Dinge verbessern jede Sprache gleichermaßen:
- Aufnahmen ab etwa drei Sekunden. Sehr kurze Ausschnitte geben dem Modell wenig Anhaltspunkte. Ein ganzer Satz schlägt zwei Wörter.
- Das persönliche Wörterbuch. Namen, Firmenbegriffe und Fachjargon, die in jeder Sprache ungewöhnlich sind, werden korrekt geschrieben, sobald du sie einmal hinterlegt hast — siehe Eigene Wörter im Wörterbuch hinterlegen.
Oberflächensprache ist etwas anderes
Nicht verwechseln:
- Diktiersprache — was du sprichst. Wird pro Diktat behandelt.
- Oberflächensprache — die Sprache der Sprecho-App selbst: Menüs, Schaltflächen, Einstellungen. Änderbar unter Einstellungen → System → Oberflächensprache.
Du kannst eine deutsche Oberfläche nutzen und auf Englisch diktieren oder umgekehrt. Die beiden sind unabhängig.
Akzente und Nicht-Muttersprachler
Sprecho ist auf ein breites Spektrum von Sprecherinnen und Sprechern trainiert, ein deutlicher regionaler Akzent oder eine Fremdsprache sind also normalerweise kein Problem. Mehr schaden als der Akzent tun Hintergrundgeräusche und ein weit entferntes Mikrofon — siehe Das richtige Mikrofon wählen.